Ruhetag am Nebelhorn

Am heutigen Ruhetag wollten wir mit den Kindern hinauf in die Berge und fuhren mit der Gondel hinauf zum Nebelhorn. Bei schönem Wetter genossen wir die tolle Aussicht in die Allgäuer Berge.

  
Als Überraschung bekamen wir von Janina und Sven Besuch worüber wir uns sehr freuten. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir gemeinsam bei leckerem Essen und tollen Gesprächen in Oberstdorf. Zu erzählen hatten wir uns sehr viel, wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen. 

  
Als der Regen begann, fuhren wir in unsere Ferienwohnung um noch zusammen Kaffee zu trinken. Der Regen entwickelte sich zum Starkregen und hörte den ganzen Nachmittag nicht mehr auf. Wir wunderten uns schon, das immer wieder Feuerwehr  und Hubschrauber unterwegs waren, dachten uns aber nichts dabei. 

Am Abend hörten wir dann in den Nachrichten, das andauernde Starkregen im Allgäu eine Schlammlawine ausgelöst hat. In Oberstdorf wurde deshalb vorsorglich ein bedrohtes Wohngebiet evakuiert. Verletzte gab es nicht. Von der Evakuierung sind 400 bis 500 Menschen betroffen. 

  
Hier ein LINK zu einem Presseartikel.

Da für die Nacht sind weitere Regenfälle vorhergesagt, hoffen wir das beste für alle.

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KM 1.500 Hitzeschlacht und Höhenmeter

Tagesetappe 48,2 KM

Wieder sind wir früh auf den Rädern um der Hitze zu entkommen. Bis zu 30 Grad waren angekündigt auf unserem Weg nach Kempten.

Kurz hinter Buxheim erreichten wir unseren 1500. Radkilometer. Da die Kinder gerade eingeschlafen waren, machten wir das Foto erst bei der Mittagspause. Wahnsinn….. am 36. Radtag haben wir 1.500 KM geknackt – etwas stolz darf man da sein!

  

Die ersten 15 KM ging es dann immer im Wald im Schatten an der Iller entlang. Dann folgten die Auf- und Abstiege des Oberallgäu. Landschaftlich ein Traum – als wir die ersten Berge am Horizont sahen bekam ich eine Gänsehaut. „Morgen sind wir in Oberstdorf und wir haben es geschafft….“ ging mir durch den Kopf. Glücksgefühle…

 

die ersten Berge
 
Vorher hatte das Allgäu aber noch einige Höhenmeter auf dieser Etappe für uns parat. 563 Höhenmeter Aufstieg standen am Ende auf dem Tacho, zwei Steigungen mit 20% wo die Beine schlapp machten und wir hochschieben mussten.

 

20 % Steigung war nach den vielen Anstiegen dann zuviel
 
Die Mittagspause verbrachten wir am Illerbruch und lagen dort 1,5 Std im Schatten und ruhten uns aus.

 

der Illerbruch
 
In Kempten angekommen flüchteten wir schnell ins Freibad um uns nach der Fahrt abzukühlen. Die Kinder konnten sich in Matschanlage und Babybecken ordentlich austoben. 

Vöhringen – Buxheim

Tagesetappe 39 KM

Ein toller Radtag kündigte sich an, als ich aus dem Fenster schaute. Bewölkt, Temperatur so 22 Grad – perfekt. Unsere Unterkunft wollten wir nur schnell verlassen, da diese -sagen wir mal freundlich – ekelhaft war. Gefrühstückt wurde in der Bäckerei im REWE nebenan und Nils fuhr seine Schwester in einem kleinen Einkaufswagen durch den Supermarkt. Beide hatten großen Spaß.

 

Entlang der Iller
 
Gegen 09:00 Uhr fuhren wir dann wieder los, immer geradeaus der Iller entlang. Die Iller wurde hier begradigt um in den Staustufen Strom zu erzeugen – schrecklich was hier mit der Natur angestellt wurde. 

Unsere Mittagspause machten wir auf einem Spielplatz in Unteropfingen. Seilbahn, Rutsche, Schaukel alles war da. Die Kinder hatten viel Spaß. Zum Mittagessen gab es Brote und eine einfache Tütensuppe. Nachdem der Trangia  schnell ausgepackt war und das Wasser kochte, wollte der kleine die Tütensuppe in den Topf schütten. Aus Respekt vor dem kochenden Wasser schaffte es der Inhalt der Suppentüte nur neben den Topf und so gab es doch nur Butterbrote. Egal… uns ist es wichtig die Kinder überall mit einzubeziehen – da klappt dann halt auch manchmal was nicht. 

Das ging daneben

 

Hier wussten wir – wir sind zu weit gefahren
 
Nach der langen Mittagspause führen wir die letzten Kilometer nach Buxheim, wo wir übernachten. Von hier sind es noch gute 100 KM bis Einödsbach – unser Ziel mit dem Fahrrad. Wahnsinn wir haben es bald geschafft!!!!!

  

Echlishausen – Vöhringen

Wir haben nun unseren letzten Fluss erreicht und fahren die Iller entlang nach Oberstdorf. Gute 150 KM liegen vor unserem Ziel – der Berggasthof Einödsbach. Von dort geht es dann zu Fuß weiter bis zum südlichsten Punkt Deutschlands.

 

Streckenprofil Quelle esterbauer
 
Heute fuhren  wir ganz in Ruhe bis Ulm, wo wir Freunde zum Mittagessen getroffen haben. Es war ein sehr schönes Wiedersehen – leider sieben wir uns viel zu wenig.

Ein kurzer Besuch am Ulmer Münster durfte natürlich nicht fehlen.

 

Ulmer Münster
 
Von Ulm führen wir dann noch gute 20 KM entlang der Iller nach Vöhringen, wo wir wieder eine gruselige Unterkunft bekommen haben. Unglaublich was in Deutschland noch so vermietet wird…

illerradweg

Kontraste: Dillingen – Echlishausen

37 Kilometer Tagesetappe (Zeit: 2 Std 11 MInuten)

Die letzten beiden Tage konnten wir es vor Hitze nur im Schatten aushalten, bis zu 32 Grad wurde es heiß. Dann letzte Nacht wurden wir von Blitz und Donner geweckt, der Regen prasselte gegen die Fensterscheibe – die Welt schien da draussen unterzugehen. Beim Aufwachen war da immer noch dieses Geräusch, es trommelte gegen die Fensterscheibe. MIST – der Wetterbericht hält Wort. Von 32 Gard runter auf 17 Grad – was für ein Kontrast!

Da es bei unserer Übernachtung kein Frühstück gab, wanderte Volker durch den Regen zum nächsten Bäcker um ein paar Brezeln zu kaufen. Gefrühstückt wurde dann auf einer kleinen überdachten Veranda, während der Regen nicht aufhören wollte. 

Heute ist der 33. Radtag – bisher hatten wir noch keinen Regentag – aber irgendwann musste es ja soweit sein! Nachdem  wir das Regenradar von wetter online gecheckt hatten, sahen wir dass es am Vormittag eine 1-2 Std trockene Phase geben sollte. Also wollten wir diesen Zeitraum nutzen. Sicherheitshalber zogen wir das erste Mal die Regenjacken und Regenhosen an und brachten am Kinderanhänger den Regenschutz an. Der Weg führte uns entlang der schönen Donau über einen matschigen, durchnässten Kieselweg. Ihr könnt euch vorstellen wie wir ausgesehen haben.

 Nach guten 30 Kilometern erwischte es uns dann doch – kurz vor Günzburg prasselte der Regen auf uns herunter. Aufgrund  der super Ausrüstung blieben das Gepäck und die Kinder trocken. In Günzburg kehrten wir in einer Eisdiele ein und tranken einen leckeren, warmen Kaffee.

  
Nach der Pause ging es weiter – durch den Regen – nach Echlishausen wo wir auf einem Bauernhof eine Ferienwohnung gemietet haben um hier einen Ruhetag einzulegen. 

 
   

Donauwörth – Dillingen

Tagesetappe: 36 Kilometer

Zeit: 1 Std und 51 Minuten 

Die angekündigten Gewitter blieben aus so ist leider ist heute wieder ein heißer Tag. Um 9 Uhr saßen wir im Sattel und fuhren in einer Stunde bis nach Höchststädt. Dort gab es erstmal eine Eispause und die Kinder spielten am Brunnen. 

  
Das führte dazu das die beiden Klitsch nass würden und wir beider erstmal komplett umziehen mussten.

Nach der Pause ging es dann noch bis Dillingen an der Donau wo wir übernachten. Unterwegs lies die Beschilderung des Radweges etwas zu wünschen übrig.

  
Den ganzen Nachmittag verbringen wir auf einem Abenteuerspielplatz.

  

Nördlingen – Donauwörth

heute waren wir schon um 8:30 Ihr auf der Straße, da wieder ein heißer Tag angekündigt war. Die 38 KM fuhren wir in nur 2 Std – obwohl es ein paar Steigungen zu überwinden galt. Heute waren es 375 Meter Aufstieg auf der Etappe.

 

Um 8:30 Uhr schon auf der Strasse
 
Wir haben die Mittelgebirge nun hinter uns gelassen und fahren morgen gemütlich die Donau aufwärts Richtung Ulm.

  
Den ganzen Nachmittag verbringen wir – aufgrund der Hitze – im Freibad hoch über Donauwörth. 

 

Freibad mit Blick auf Donauwörth
 
Das Höhenprofil des Tages.

  

Nördlingen

Rißmannschallbach – Dinkelsbühl

Nachdem wir extra Ruhetage krankheitsbedingt eingelegt hatten ging es heute eine kurze Etappe von 20 KM nach Dinkelsbühl. In Dinkelsbühl erwartete uns die Fronleichnamsprozession.

  

  

Da wir in einem kleinen Dorf übernachtet haben, indem es nur einen Gasthof gab – der auch noch geschlossen hatte – mussten wir am Feiertag das Pizza Taxi bestellen. Gegessen haben wir auf dem Dorfplatz bei schönstem Wetter.
  


Dinkelsbühl – Nördlingen 

Krankheitsbedingt mussten wir zusätzliche Ruhetage einlegen und sind heute in Nördlingen angekommen. Um vor der großen Hitze anzukommen, führen wir heute Morgen schon  früh los. Vor der Mittagshitze hatten wir die 42,5 KM geschafft.

  
Den Nachmittag verbringen wir im Schatten – entweder im Freibad oder auf dem Spielplatz. Für alles andere ist es zu heiß – wir haben gerade 30 Grad!

 

kloster Maihingen

Hier eine Karte, wo man realisiert was wir schon geschafft haben. Stand 5.6.2015 1.295 Kilometer!!!