NW: Auszeit

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Das Interesse an unserem Radabenteuer lässt nicht nach. Obwohl bereits sechs Monate vergangen sind, erreichen uns immer wieder Presseanfragen. In naher Zukunft wird sogar der Deutsche Radfahrclub in seinem Magazin über unsere Tour berichten.

Hier der neuste Artikel aus der Neuen Westfälischen Zeitung (Jan 2016).

Hier die gesamte Pressemappe!

 

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DKMS Ehrenamtspreis 2015

Unbenannt
Das Projekt http://www.abenteuerdeutschland.com wurde für dem Ehrenamtspreis nominiert

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Projekt für den DKMS Ehrenamtspreis 2015 nominiert wurden. Jährlich unterstützen über 15.000 freiwillige Helfer und Unterstützer auf vielfältige Art und Weise die Arbeit der DKMS. Ohne ihre Hilfe wäre die DKMS nicht so erfolgreich in ihrer Mission, für jeden an Blutkrebs erkrankten Patienten den passenden Spender zu finden.

Der DKMS ist es wichtig, dieses Engagement einzelner Personen sowie von Gruppen und Vereinen zu würdigen. Deshalb verleiht die DKMS jährlich den DKMS Ehrenamtspreis. Der Preis würdigt herausragendes Engagement im Kampf gegen Blutkrebs und die große Hilfsbereitschaft für Blutkrebspatienten weltweit.

Ausrüstung im Allgäu 

Vor vier Tagen endete unsere Reise nach 59 Tagen im Allgäu. Mit dem Zug ging es nach Hause nach Köln.

Da wir die Räder, die Fahrradanhänger und Gepäcktaschen nicht im Zug mitnehmen wollten, haben wir die Ausrüstung in der Sonnenklause in der Garage eingelagert. Nochmal vielen Dank an das Sonnenklause Team, dass dies möglich war.

 

Ausrüstung muss ins Auto
 
Heute bin ich um 6 Uhr in Köln losgefahren, um die Ausrüstung abzuholen. 

Nach 5 Stunden Fahrt, erreiche ich bei Sonnenschein den Berggasthof Sonnenklause. Ich bin oft im Allgäu aber heute ist es ein Gefühl wie als wenn man nach Hause kommt…. das Allgäu unsere zweite Heimat!

 

zum Glück passet alles ins Auto
 
Als erstes packe ich alles ins Auto – ob alles ins Auto passt? 2 Fahrräder, Kinderanhänger, der Gepäcktrailer und Radtaschen…..   zum Glück passt es… 

Nach dem Packen gönne ich mir ein festliches Mittagessen. Sonnenschein, Blick in die Berge und leckeres Essen – einfach nur den Moment genießen! Ohne Worte….. 

Sonnenkopf Pfanne – einfach grossartig

Thule Fahrradanhänger zu gewinnen

677x264px_Fotocontest_Header_ThuleMonatlich veranstaltet der Outdoor Shop bergzeit.de einen Fotocontest, der mit einem Preis im Wert von über 500 Euro dotiert ist. Der aktuelle Fotocontest http://www.bergzeit.de/magazin/fotocontest/thule-cougar1/ unter dem Motto „Multisport“ startet am 15.06.2015 und endet am 14.07.2015. Die Teilnehmer sollen dabei ihre besten Bilder zum Thema Multisport hochladen. Zu gewinnen gibt den Cougar1 Kinderanhänger von Thule im Wert von 799 Euro.

Im Preis, dem Cougar1 ist das Fahrradset enthalten. Durch seine verstellbare Federung passt sich der Anhänger mühelos und ruhig den verschiedensten Untergründe an. Bei schönem Wetter wird der kleine Passagier durch getönte Fenster und eine Sonnenblende optimal vor den Sonnenstrahlen geschützt. Um auch an warmen Tagen genügend Frischeluft zu bekommen verfügt der Kinderanhänger über eine Belüftung an der Fensterseite. Sollte man mit dem Anhänger in den Regen kommen, lässt sich schnell ein Wetterverdeck herunterklappen. Der Cougar1 verfügt über einen verstellbaren  Liegesitz, dieser ermöglicht es, durch die Erweiterung des Thule Babysitzes auch Kleinste Passagiere im Alter von 1 – 10 Monaten  an Bord zu haben.

Zudem verfügt der Cougar1 folgende Sicherheitsvorkehrungen:

  • Feststellbremsen
  • Schnell verriegelbare Hinterräder
  • Verstellbaren und gepolsterten 5-Punkt-Kindersicherheitsgurt

->  So funktioniert der Fotocontest: 

– Link: http://www.bergzeit.de/magazin/fotocontest/thule-cougar1/

– Klicke auf “Teilnehmen”

– Datei auswählen, eine Beschreibung hinzufügen und abschicken

– Bitte nur Bilder hochladen, die zum Motto passen

– Sammle möglichst viele Likes und Shares auf Facebook für dein Bild

– Unter den 30 meist gevoteten Bildern ermittelt die Bergzeit Jury den Gewinner

Nach 1.644 KM am Ziel

Vom  nördlichsten bis zum südlichsten Punkt Deutschlands haben wir es wirklich geschafft. Wir können noch gar nicht realisieren was wir erreicht haben, als wir heute Morgen in Einödsbach aufwachen. Ich denke das wir noch einige Wochen brauchen um das wirklich zu realisieren.

Leider prasselt der Regen in Bindfäden gegen unser Fenster – und unser allerletzter Radtag wird wieder nass werden. Es ist der 39 Radtag an dem wir die letzten 23,3 Kilometer radeln werden. 

  

Regen, Regen begleitet uns hinab nach Oberstdorf
 
Von Einödsbach geht es bis Oberstdorf fast nur Bergab – wir müssen kaum in die Pedale treten – jedoch sind wir schon nach kurzer Zeit völlig durchnässt und durchgefroren. Die Kinder natürlich nicht, die schlafen trocken und warm in ihrem Kinderanhänger!

In Oberstdorf müssen Berit und ich uns aufwärmen und so kehren wir nochmal ein und essen eine warme Suppe. Nach der langen Mittagspause stehen die letzten Kilometer an – wir radeln über Rubi, Reichenbach, Schöllang nach Hinang. Zum Glück regnet es nicht mehr und wir können die gut 6 Kilometer trocken hinter uns bringen. In Hinang stehen wir nun und müssen noch bei 16% Steigung hinauf auf 1.100 Meter zum Berghotel Sonnenklause – einem uns lieb gewonnenen familiengeführtem Berggasthof! Hier haben wir schon so viele schöne Stunden erleben dürfen – hier sollte unsere Tour enden! 

Ganz schön kaputt vom gestrigen Tage, machten wir uns auf die letzten 2 Kilometer hinauf auf 1.100 Meter zur Sonnenklause. Oben angekommen kommen die Tränen… nach 1.644 Kilometern endet unser ABENTEUERDEUTSCHLAND. 

 

1.644 KM – Unsere Tour endet an der Sonnenklause
 

Wir sind überglücklich es geschafft zu haben, begeistert von der Unterstützung die wir erleben durften und von den vielen tollen Menschen die wir getroffen haben.

Wir freuen uns über die vielen Spenden für die DKMS. Schon jetzt ist viel Geld zusammen gekommen, das bereits jetzt 34 Typisierungen bezahlt werden können. Wir hoffen das bis zu unserer Heimkehr noch weiterer dazu kommen. 

Helft uns das wir die 2.500€ Marke erreichen und teilt das Spendenprojekt auf euren sozialen Netzwerken – am besten Spendet direkt hier online!!!

Jaaaaaa Grenzstein 147

Leider haben wir es gestern nicht geschafft zum Grenzstein aufzusteigen, da neben dem Regen uns der erste Plattfuß auf der Tour einen Strich durch die Rechnung machte. Wir führen das Tal wieder komplett hinunter und stellten die Räder an der Buchrainer Alpe ab. Am nächsten Tag wollen wir es nochmal versuchen….

  
Am Abend wurde der erste Reifenschaden repariert…. 

  

Nach dem Aufstehen sofortiger Blick aus dem Fenster – es sieht hell aus und der Regen hat endlich aufgehört. Heute kann es klappen sagten wir uns – es ist eh die letzte Chance den Aufstieg zu wagen. Morgen soll die Schneefallgrenze auf 1800 Meter fallen, dann ist es vorbei.

Also wandern wir von Einödsbach hinüber zur Alpe und fahren mit den Rädern die gesamte Strecke zur Unteren Bieberalpe hinauf. Der Weg war sehr anstrengend, da es ausschließlich Bergauf ging. 

Kurz vor der Alpe fängt es wieder an zu Regnen und wir werden nass. So wird es nicht gehen, aber anhalten und Regensachen anziehen machte hier auch keinen Sinn. Also die letzen 500 Meter nass werden und hochstrampeln. Oben machten wir in einer Hütte von den Waldarbeitern Pause. Es Regnete in Strömen und wir konnten nicht loswanden. Wir entschieden uns noch 30 Minuten zu warten und unsere Brotzeit zu essen und dann müssten wir uns entscheiden. Wir saßen zwischen Gasflaschen, alten Werkzeugen und warteten ab. 

  
Zum Glück lies der Regen nach und wir entschieden uns bis zur nächsten Hütte noch zu wandern. Mit den großen Regenschirmen der  Oase Alpin Bergschule waren die Kinder in der Krackse vor Regen sicher und konnten so trocken die Wanderung genießen. 

So stiegen wir auf, trotz dicken Wolken und immer wieder leichten Schauern. Schnell erreichten wir die Abzweigung zum Schrofenpass – von hier bis zur südlichsten Hütte Deutschlands noch 1 Std. Wir versuchten es, es ging steil hinauf und nach 40 Minuten erreichten wir die Trifthütte. Jetzt nur noch ca. 30 Minuten durchhalten.

  
Die Motivation war groß – wird es uns wirklich gelingen? Gestern Abend hatten wir aufgrund der Wettervorhersage schon Anschied genommen, den südlichsten Punkt zu erreichen. Klar war – es wird nix riskiert mit den Kindern! Und dann war es soweit – gemeinsam erreichen wir dem Grenzstein 147 – den südlichsten Punkt Deutachlands!!!!

Wir haben es geschafft – es ist vollbracht – glücklich!!!!!!! Einfach Wahnsinn…..

 

Bald startet die letzte Etappe

Heute haben wir die letzten Vorbereitungen für die Wanderung zum südlichsten Punkt Deutschlands getroffen. Material ist komplett zusammengestellt  und eine kleine Wanderung am Söllereck erfolgreich absolviert. Hier besonderen Dank an das Oase Alpin Center aus Oberstdorf!

  

Besonders erfreut waren wir über den Besuch von Berits Bruder, der spontan mit dem Rad aus St Gallen zu uns gekommen ist. 

  

Morgen fahren wir nun die nächsten 12 Kilometer mit dem Rad  bis Einödsbach, die südlichst bewohnte Siedlung der Republik. Dort schlagen wir unser Nachtlager auf. Da der Wetterbericht nichts gutes für uns voraussagt, werden wir vielleicht gezwungen sein morgen anstatt Freitag die Wanderung zu absolvieren. Mal sehen wie sich das Wetter entwickelt…

Von Einödsbach werden wir mit den Fahrrägern bis zur „Unteren Bieberalpe“ fahren und von dort zu Fuß den Rest des Weges hinter uns bringen. Der Grenzstein 147 liegt auf 1883 Meter, während Oberstdorf auf 812 Metern liegt. Ein steiler Anstieg steht uns bevor.

Wir hoffen noch auf ein gutes Wetterfenster – um die Wanderung erst Freitag zu machen… vielleicht haben wir ja Glück.